Durch einen Fehler in der .htaccess Datei war h4wk.org in letzter Zeit nur sehr schlecht erreichbar (Unterseiten waren nicht aufrufbar). Nach dem der Fehler behoben wurde, dürften nun wieder alle Unterseiten ohne Einschränkungen funktionieren.
Europäische Kommission rügt China wegen Internet-Filtern
“Das Blockieren oder Filtern bestimmter Internet-Inhalte ist für die Europäische Union völlig inakzeptabel.” Diese Worte hat EU-Medienkommissarin Viviane Reding der chinesischen Regierung ins Stammbuch geschrieben. Die von Peking geplante Einführung eines Internet-Filters ziele darauf ab, das Netz zu zensieren und die Meinungsfreiheit einzuschränken, sagte Reding in Brüssel. China hat erklärt, der Filter richte sich gegen Seiten mit pornographischem Inhalt und diene dem Jugendschutz. Ab Juli muss die Software auf allen dort verkauften Computern installiert sein.
Der Minister für Breitband, Kommunikation und Digitale Ökonomie, Stephen Conroy, will in Australien die Online-Sperren auf Spiele ausdehnen, die von der Australian Communications and Media Authority (ACMA) keine Freigabe ab 15 Jahren (MA15+) erhalten haben.
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Sobald eine Beschwerde über ein Spiel bei der ACMA eingeht, dem die Einstufung verweigert wurde, soll der Zugang zu der entsprechenden Webseite mit Hilfe von Webfiltern gesperrt werden – egal, ob der Surfer bereits volljährig ist oder nicht. Dies gelte beispielsweise auch für Online-Spiele wie “World of Warcraft” oder “Second Life“, die bislang von der ACMA nicht eingestuft wurden.
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Ein Sprecher der Electronic Frontiers Australia kritisierte die Salami-Taktik der Regierung. Die neuen Webfilter schössen weit über das ursprüngliche Ziel hinaus, nur als ultimative Waffe gegenüber Kinderpornographie eingesetzt zu werden.
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Nach dem Bericht von The Age haben inzwischen neun Internet-Provider Klage gegen die Zensurpläne der australischen Regierung eingereicht. Die Gerichtsentscheide sollen noch im Juli gefällt werden. (hag/c’t)
Internetzensur: Vom Iran lernen heißt Siegen lernen The making of „Überwachungsstaat“
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Die Iraner haben seinerzeit die Überwachung des Internets aus welchem Grund begonnen? Richtig: Im Kampf gegen die böse Pornographie! Und was versucht unsere Regierung gerade?
Volker Pispers, ein genialer Kabarettist, spricht über die leyen-haften Pläne von der Zensursula und dem ebenso leyen-haften Versuchen zur Verhinderung von Kinderpornographie im Internet.
Besonders genial finde ich den Vergleich mit dem realen Stopp-Schild und dem Polizisten, der um den Vergewaltiger einen Sichtschutz aufbaut. Sehr gut!
… und dieses Mal sogar etwas positives. Da die Meldung auch noch aus Bayern kommt, hört sich das Ganze an wie ein modernes Märchen. Ist es aber nicht. In der letzten Woche fand im Bayrischen Landtag der erste “Parlamentarische Spieleabend” statt. Dazu eingeladen hatte der medienpolitische Sprecher der CSU-Fraktion Eberhard Sinner, unterstürtz wurde er von verschiedenen Vereinigungen und Instituionen wie z.B. der G.A.M.E. (Bundesverband der Entwickler von Computerspielen e.V.) oder dem BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.).
Meiner Meinung nach auf jedenfall ein Schritt in die richtige Richtung. Das ein solcher Schritt allerdings ausgerechnet aus Bayern kommt, damit hätte ich als letztes gerechnet.
(via)
Danke an dieser Stelle auch an MCkuebi für den Hinweis auf diesen Artikel.
Vier Tag sind seit der Verabschiedung des Gesetzes zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornografischen Inhalten in Kommunikationsnetzen Internetzensur vergangen. Alper Iseri hat sich die Mühe gemacht, und ein mögliches Zukunftsszenario niedergeschrieben. Hierbei geht es um weiterreichende Sperrungen, die Wahl im Herbst aber auch um die Eskalation zwischen Gegnern und Befürwortern der “Zensur”. Wir alle dürften hoffen, dass sich seine Prophezeiungen nicht bewahrheiten. Den Artikel findet ihr bei basicthinking.de.
Der CDU-Politiker Thomas Strobl will unter Umständen auch den Zugang zu gewalthaltigen Spielen – die auch als Killerspiele bezeichnet werden – im Internet sperren lassen.
“Wir prüfen das ernsthaft“, sagte Strobl der Tageszeitung. Seine Partei wolle nach dem Amoklauf in Winnenden im März 2009 “nicht zur Tagesordnung” übergehen. “Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein.”
Schön, dass die Politker mal wieder allen Kritiker recht gegeben haben, die schon vor der Verabschiedung des Gesetzes gesagt haben, dass dem Verbot von Kinderpornographie der ersten Zensur im Internet weitere Verbote folgen werden. Schön auch das im gleichen Atemzug angekündigt wird, dass ausrangierte Dienstwaffen der Polizei verkauft werden sollen. Wer den Fehler im System findet, bekommt einen Keks!
Kursiert zwar schon etwas länger im Netz, habe es aber erst heute entdeckt. Bilder zu den heutigen Protesten gegen die Internetzensur findet ihr hier.
PS: Wie übrigens gestern vermutet, ist Jörg Tauss heute aus der SPD ausgetreten und der Piratenpartei beigetreten. Damit haben die Piraten den ersten Sitz im Bundestag. Zu mindest bis zu den Wahlen im Herbst.
Unglaublich was es heutzutage alles bei ebay zu kaufen gibt. Wann es wohl die Gunatanamohäftlinge dort zu ersteigern gibt?
Unglaublich ist vor allem, dass der “Fehler” seit 2005 bekannt ist, aber nicht entfernt wurde. Das Ganze erinnert mich unweigerlich an diese missglückte Werbung: