FTTH Ausbau in Deutschland
Mal wieder findet irgendwo auf der Welt (dieses mal in Portugal) eine FTTH-Konferenz statt... und mal wieder wird festgestellt - Deutschland hinkt beim Ausbau des Glasfasernetzes den anderen Ländern teilweise weit hinterher: In den TOP 15 der Länder mit dem größten Glasfasernetz taucht Deutschland schon ganicht mehr auf. Statt dessen führen Länder wie Littauen Schweden oder Norwegen die Liste an. Sie haben es erkannt: Die Zukunft liegt im schnellen Internet. In Zukunft wird der Ressourcenbedarf noch weiter ansteigen, das Internet ist heute schon eines der oder wahrscheinlich das wichtigste Kommunikationsmedium und wird in Zukunft noch viel wichtiger werden.
Wie kann es sich als eines der wirtschaftsstärksten Länder der Welt erlauben, dieses Thema so konsequent zu ignorieren? Kann man so "verblendet" sein? Warum schieben sich der Staat und die Telekom (und die ganzen anderen Telekomunikationskonzerne) immer gegenseitig den schwarzen Peter zu? Warum ergreift der Staat nicht mal die Initiative und übernimmt endlich die Verantwortung für die Infrastruktur?! Konzepte gibt es viel - sie müssen nur umgesetzt werden. Und das möglichst schnell!
Die Technik hinter Avatar
Auf die Story oder Effekte von Avatar möchte ich hier nicht näher eingehen, da ich den Film selbst noch nicht gesehen habe, allerdings finde ich die (Server)Technik, die hinter dem Film steht, sehr beeindruckend, sodass ich hierauf näher eingehen möchte.
Die Basis der Berechnungen bildeten 4.000 HP BL2×220c G6. 34 Racks enthielten das Herzstück der Maschine, die CPU: In jedem Rack befanden sich 32 Rechner mit je 40.000 Kernen und 104 Terabyte Speicher. Da ein solches Monstrum, welches 24 Stunden am Tag unter Volllast läuft, nicht mehr mit normaler Luftkühlung und Klimaanlagen zu kühlen ist, mussten die Server mit Wasser gekühlt werden. Durch Optimierung der Kühlung konnten tausende Euros gespart werdem.
Im letzten Monat der Produktion verarbeiteten die 40.000 Kerne sieben bis acht Gigabyte je Sekunde. Die entgültige Version von Avatar hatte 2.868,48 Gigabyte, was einer Bitrate von 288 MByte/s entspricht. Die Server nehmen im übrigen in der Liste der Top 500 Supercomputer die Plätze 193 - 197 ein.
Solche Zahlen finde ich einfach nur beeindruckend, wenn man bedenkt, dass diese Server mehr Daten pro Minute verarbeitet haben, als der normale Heimanweder als Speicherplatz besitzt.
I have a dream…
...that one day
40x 1,5 TB
Noch mehr kranke Storagebilder gibts bei hardforum.com. Storageserver für den Privathaushalt, die bald die dreistellige TB Marke erreichen, sind einfach nur krank. Da kann man sich nur Fragen, was da wohl alles drauf gespeichert wird (mein Tip ist im übrigen Pr0n, Pr0n und natürlich ganz wichtige Backups).
Test / Review: Sharkoon Rebel 9 Economy Edition
Auf der Suche nach einem Gehäuse, welches möglichst viele Festplatten aufnehmen kann, bin ich auf das Rebel 9 gestoßen. Für ~35 Euro bietet es mit 9 5,25" Schächten ein super Preis/Leistungsverhältnis um möglichst günstig Festplatten zu verstauen.
Features:
Wie bereits erwähnt hat das Rebel 9 (wie der Name schon sagt) 9 5,25" Schächte. Mit Hilfe von HDD Kits (z.B. Cooler Master STB-3T4-E3-GP) findet schlussendlich 12 Festplatten (!) im Gehäuse ihren Platz. Sharkoon legt dem Gehäuse vier Einbauschienen bei, um 3,5" Festplatten in den 5,25" Schächten zu montieren. Außerdem werden ausreichend Schrauben beigelegt, um sämtliche Hardware im Gehäuse zu befestigen. Auch übergroße Grafikkarten dürften kein Problem sein, solange man die Festplatten nicht auf der selben Höhe wie die Grafikkarte einbaut. In der Front des Gehäuses finden sich außerdem 4 USB Anschlüsse, ein Audio In und ein Audio Out Anschluss.
Für die optimale Kühlung der Hardware, hat man die Möglichkeit insgesamt vier Lüfter zu installieren. Zwei davon in der rechten Seitenwand einer in der Front und einer an der Rückseite des Gehäuses.
Design:
Zum Design braucht man im Allgemeinen nicht viel zu sagen. Es handelt sich um ein schwarzes Gehäuse, das meiner Meinung nach für den günstigen Preis an ganz ansehnliches Design hat. Auf störende LED Beleutchung und Seitenfenster wurde glückerweise verzichtet.
Verarbeitung:
Die Verarbeitung des Gehäuses geht für 35 Euro voll und ganz in Ordnung. Das Gehäuse macht einen stabilen Eindruck und auch die klickbaren Frontblenden halten überraschend gut. Die Frage ist hier allerdings, wie gut diese nach dem 10. Aus-und Einbau noch halten.
Der einzige Nachteil des Gehäuses sind die teilweise doch recht scharfen Kanten, sodass man beim Zusammenbau aufpassen muss, dass man sich nicht verletzt.
Hinweis: Wem selbst die 12 HDD Plätze nicht mehr reichen, sollte sich den großen Bruder des Rebel 9 anschauen. Im Rebel 12 findet man im Maximalausbau Platz für unglaubliche 16 Festplatten!
Stromsparender Homeserver auf AMD Basis ohne RAID
In zahlreichen Foren liest man inzwischen Threads, in denen Konfigurationen für Homeserver gesucht werden. Oft kann man jedem die gleichen Empfehlungen geben, da die Anforderungen ähnlich sind (zentraler Ablageplatz für Daten, stromsparend, ...). Deshalb hier ein Hardwarevorschlag von mir, für einen Homeserver auf AMD Basis.
Mainboard:
Allgemein kann man hier die Chipsätze 630a und 780G von AMD empfehlen, da diese zu den Stromsparensten überhaupt zählen. Wichtig ist vor allem, dass die Grafikeinheit onboard ist, denn so spart man nicht nur Stromkosten sondern auch die Kosten für die Anschaffung einer zusätzlichen Grafikkarte. Konkret kann ich folgende Mainboards empfehlen:
- N68-Serie
von AsRock (läuft in meinem Server sehr stabil und hat einen exzellenten Stromverbrauch) ~ 40 €
- A780-Serie
,ebenfalls von AsRock (Vorteil gegenüber dem oberen Board: 6 SATA Steckplätze) ~ 50 €
Natürlich kann man auch auf den Hersteller seines Vertrauens zurückgreifen, die beiden genannten Chipsätze werden schließlich von fast allen Herstellern verbaut. Allgemein gilt: Umso weniger "Schnickschnack" umso besser.
Review: Homeserver auf der Basis von Windows XP
Anforderungen:
Auf der Suche nach einer zentralen Ablagestelle für alle meine Daten und Backups, die jedoch möglichst günstig, aber auch zukunftssicher sein sollte, kamen zu Beginn mehrere Möglichkeiten in Betracht: Externe Festplatte, NAS und der selbstgebaute Homeserver.
Die externe Festplatte konnte ich sehr schnell ausschließen, da es einfach nur unpraktisch ist, die Festplatte dauernd zwischen den verschiedenen PCs umstecken zu müssen. Außerdem ist es mehr als lästig, wenn man bei einem steigenden Datenvolumen (wovon ich ausgehe / ausging) mehrere externe Festplatten hat, und vor jeder Benutzung darüber nachdenken muss, welche Platte man nun anzustecken hat.
Somit musste ich mich "nur noch" zwischen einem fertigen NAS und einem selbstgebauten NAS entscheiden. Hier die aus meiner Sicht jeweiligen Vor- und Nachteile der beiden "Kontrahenten":
NAS:
+ Plug&Play, kein Einrichten nötig, sehr geringer Zeitaufwand
+ niedriger Stromverbrauch
+ geringe Lautstärke
- Preis bei akzeptabler Gigabit Performance sehr hoch
- schlechte Erweiterbarkeit, sowohl software- als auch hardwareseitig
Eigenbau NAS:
+ günstiger
+ hohe Flexibilität
+ einfache Erweiterbarkeit
- hoher Zeitaufwand / man muss sich in die Materie einarbeiten
- höherer Stromverbrauch
Da für mich die Kostenersparnis im Vordergrund stand und ich mich auch mal gerne längere Zeit mit Computern usw. beschäftige habe ich mich letzten Endes für den Eigenbau entschieden. Wem das jedoch zu viel ist, dem kann ich nur die Firma QNAP ans Herz legen, die sehr gute NAS Systeme herstellen, leider jedoch auch zu einem entsprechend hohen Preis.
PS3 Cluster zur Berechnung großer Bilddateien
Leistungsintensive Berechnungen mit der Grafikeinheit (z.B. CUDA) durchzuführen ist ja eigentlich nichts neues. Auch das mit Hilfe der PS3 bei Projekten wie Folding@home mitgerechnet werden kann, war mir nicht neu. Doch das die US Airforce die Playstation 3 für rechenintensive Aufgaben benutzt, war in der Tat etwas neues für mich. Laut golem.de werkeln im Rechenzentrum der US Luftwaffe derzeit 336 PS3 in einem Cluster, die Zahl soll demnächst auf mehr als 2.500 aufgestockt werden. Primäre Aufgabe des Clusters sind die Auswertung von Radarmaterial und Videomaterial, sowie Forschung im Bereich "Neuromorphic Computing". Hierbei wird beispielsweise versucht, die Strukturen des menschlichen Nervensystems nachzubilden.
Auf der PS3 läuft natürlich nicht das Standardbetriebssystem, die Airforce hat für ihre Bildberechnungen eine auf die PS3 angepasstes Linux installiert (welches sich allerdings auf der neuen Slim nicht mehr installieren lässt). Das Ganze ist auf jedenfall eine interessante Alternative zu Standardserversystem. Schauen wir mal wie lange es dauert, bis eine "Konsole" (bzw dann wohl eher ein Server) erscheint, die / der speziell für solche Aufgaben optimiert hat und das selbe Preis/Leistungs Verhältnis wie die PS3 aufweist.
Der iPhonekiller HTC HD2 (Leo)
Auf meiner Suche nach einer würdigen Alternative zum iPhone 3GS, bin ich nach einiger Zeit auf das HTC HD 2, dass auch unter dem Codename "Leo" bekannt ist, gestoßen. Sowohl technisch als auch im Design kann das iPhone dem HD2 in keinster Weise das Wasser reichen. Klasse ist vor allem das mit 10,9cm rießige Display mit einer sagenhaften Auflösung von 480x800 Pixel.
| HTC HD2 "Leo" | iPhone 3 GS | |
| Betriebssystem | Windows Mobile 6.5 Prof. | Mac OS X |
| CPU / Prozessor | Qualcomm MSM 7225 (1 GHz) | 600 MHz |
| interner Speicher | 512 MByte / durch Micro SD, SDHC erweiterbar | 16 / 32 GByte |
| Arbeitsspeicher | 448 MByte | 256 MByte |
| Displaygröße | 4,3 Zoll | 3,5 Zoll |
| Auflösung | 480 x 800 Pixel | 320 x 480 Pixel |
| Gerätegröße | 120,5 x 67,0 x 11,0 mm | 115,0 x 62,1 x 12,3 mm |
Soweit die größten technischen Unterschiede zwischen den beiden Konkurrenten. Damit man sich einen Eindruck machen kann, hier mal ein paar Bilder des HD2 direkt von HTC. Beim Klick auf die Bilder öffnet sich eine Diashow mit größeren Bildern.






Quelle: htc.com
Die Bibel für Andersgläubige: Die iPhone – Bibel

Apple Fans waren ja schon immer etwas fanatischer als andere Hardwarenutzer, jetzt sind sie sogar noch einen Schritt weitergegangen und haben ihre eigene "Bibel" zür das iPhone veröffentlicht. In ihr wurden die besten Tips, Tricks und Empfehlungen rund um das iPhone zusammengefasst. Unter anderem zu finden sind in der Bibel: 111 Tips & Tricks, die besten Tools, 222 Apps und vieles mehr. Eine Inhaltsverzeichnis ist hier zu finden: maclife.de.
An sich eine ganz nette Idee, denn die meisten iPhone Nutzer dürften in der Masse an Schund und unnötigen Tools im Appstore schon lange den Überblick verloren haben. Der Name des Hilfswerk selbst hat auf jedenfall potential, passt perfekt ins "Apple Konzept" und lässt sich marketingtechnisch sicher sehr gut ausschlachten.
Der Preis beträgt 9,90 Euro und ist für ein Produkt für Apple doch recht günstig ausgefallen. Verrückte User hätten bestimmt auch das Doppelte gezahlt, den schließlich haben sie ja auch schon für das iPhone selbst tief in die Tasche gegriffen.
Referat Physik: Wie funktioniert eine Festplatte?
„Computer der Zukunft werden vielleicht einmal nicht mehr als 1,5 Tonnen wiegen.“
Ein Computerexperte, 1949
Gliederung:
1. Die Geschichte der Speichermedien
2. Was ist eine Festplatte
3. Aufbau einer Festplatte
4. Wie funktioniert eine Festplatte
5. Die DVD – ein Vergleich
6. Interessante Fakten



