h4wk's Blog Über den ganz normalen Wahnsinn des World Wide Web

19Dez/091

Test / Review: Sharkoon Rebel 9 Economy Edition

Auf der Suche nach einem Gehäuse, welches möglichst viele Festplatten aufnehmen kann, bin ich auf das Rebel 9 gestoßen. Für ~35 Euro bietet es mit 9 5,25" Schächten ein super Preis/Leistungsverhältnis um möglichst günstig Festplatten zu verstauen.

Features:
Wie bereits erwähnt hat das Rebel 9 (wie der Name schon sagt) 9 5,25" Schächte. Mit Hilfe von HDD Kits (z.B. Cooler Master STB-3T4-E3-GP) findet schlussendlich 12 Festplatten (!) im Gehäuse ihren Platz. Sharkoon legt dem Gehäuse vier Einbauschienen bei, um 3,5" Festplatten in den 5,25" Schächten zu montieren. Außerdem werden ausreichend Schrauben beigelegt, um sämtliche Hardware im Gehäuse zu befestigen. Auch übergroße Grafikkarten dürften kein Problem sein, solange man die Festplatten nicht auf der selben Höhe wie die Grafikkarte einbaut. In der Front des Gehäuses finden sich außerdem 4 USB Anschlüsse, ein Audio In und ein Audio Out Anschluss.
Für die optimale Kühlung der Hardware, hat man die Möglichkeit insgesamt vier Lüfter zu installieren. Zwei davon in der rechten Seitenwand einer in der Front und einer an der Rückseite des Gehäuses.

Design:
Zum Design braucht man im Allgemeinen nicht viel zu sagen.  Es handelt sich um ein schwarzes Gehäuse, das meiner Meinung nach für den günstigen Preis an ganz ansehnliches Design hat. Auf störende LED Beleutchung und Seitenfenster wurde glückerweise verzichtet.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung des Gehäuses geht für 35 Euro voll und ganz in Ordnung. Das Gehäuse macht einen stabilen Eindruck und auch die klickbaren Frontblenden halten überraschend gut. Die Frage ist hier allerdings, wie gut diese nach dem 10. Aus-und Einbau noch halten.
Der einzige Nachteil des Gehäuses sind die teilweise doch recht scharfen Kanten, sodass man beim Zusammenbau aufpassen muss, dass man sich nicht verletzt.

Hinweis: Wem selbst die 12 HDD Plätze nicht mehr reichen, sollte sich den großen Bruder des Rebel 9 anschauen. Im Rebel 12 findet man im Maximalausbau Platz für unglaubliche 16 Festplatten!

15Dez/092

Stromsparender Homeserver auf AMD Basis ohne RAID

In zahlreichen Foren liest man inzwischen Threads, in denen Konfigurationen für Homeserver gesucht werden. Oft kann man jedem die gleichen Empfehlungen geben, da die Anforderungen ähnlich sind (zentraler Ablageplatz für Daten, stromsparend, ...). Deshalb hier ein Hardwarevorschlag von mir, für einen Homeserver auf AMD Basis.

Mainboard:
Allgemein kann man hier die Chipsätze 630a und 780G von AMD empfehlen, da diese zu den Stromsparensten überhaupt zählen. Wichtig ist vor allem, dass die Grafikeinheit onboard ist, denn so spart man nicht nur Stromkosten sondern auch die Kosten für die Anschaffung einer zusätzlichen Grafikkarte. Konkret kann ich folgende Mainboards empfehlen:

  • N68-Serie von AsRock (läuft in meinem Server sehr stabil und hat einen exzellenten Stromverbrauch) ~ 40 €
  • A780-Serie,ebenfalls von AsRock (Vorteil gegenüber dem oberen Board: 6 SATA Steckplätze) ~ 50 €

Natürlich kann man auch auf den Hersteller seines Vertrauens zurückgreifen, die beiden genannten Chipsätze werden schließlich von fast allen Herstellern verbaut. Allgemein gilt: Umso weniger "Schnickschnack" umso besser.

12Dez/094

Review: Homeserver auf der Basis von Windows XP

Anforderungen:
Auf der Suche nach einer zentralen Ablagestelle für alle meine Daten und Backups, die jedoch möglichst günstig, aber auch zukunftssicher sein sollte, kamen zu Beginn mehrere Möglichkeiten in Betracht: Externe Festplatte, NAS und der selbstgebaute Homeserver.
Die externe Festplatte konnte ich sehr schnell ausschließen, da es einfach nur unpraktisch ist, die Festplatte dauernd zwischen den verschiedenen PCs umstecken zu müssen. Außerdem ist es mehr als lästig, wenn man bei einem steigenden Datenvolumen (wovon ich ausgehe / ausging) mehrere externe Festplatten hat, und vor jeder Benutzung darüber nachdenken muss, welche Platte man nun anzustecken hat.
Somit musste ich mich "nur noch" zwischen einem fertigen NAS und einem selbstgebauten NAS entscheiden. Hier die aus meiner Sicht jeweiligen Vor- und Nachteile der beiden "Kontrahenten":

NAS:
+ Plug&Play, kein Einrichten nötig, sehr geringer Zeitaufwand
+ niedriger Stromverbrauch
+ geringe Lautstärke

- Preis bei akzeptabler Gigabit Performance sehr hoch
- schlechte Erweiterbarkeit, sowohl software- als auch hardwareseitig

Eigenbau NAS:
+ günstiger
+ hohe Flexibilität
+ einfache Erweiterbarkeit

- hoher Zeitaufwand / man muss sich in die Materie einarbeiten
- höherer Stromverbrauch

Da für mich die Kostenersparnis im Vordergrund stand und ich mich auch mal gerne längere Zeit mit Computern usw. beschäftige habe ich mich letzten Endes für den Eigenbau entschieden. Wem das jedoch zu viel ist, dem kann ich nur die Firma QNAP ans Herz legen, die sehr gute NAS Systeme herstellen, leider jedoch auch zu einem entsprechend hohen Preis.

26Mai/091

Windows XP im Dauerbetrieb

Zur Zeit läuft auf meinem Homeserver noch Windows XP Prof. SP3. Allerdings werde ich wohl auf einen Umstieg auf eine Server Edition von Windows (später dann evt. auch mal eine Linux Distribution) nicht verzichten können. Denn nach 7 Tagen und 2 Stunden Uptime war Schluss - keine wirklich lange Zeit für einen Server. Kleinere Arbeiten über Remote wurden zum Stundenakt, eigentlich klar das eine solche Standardversion nicht für den Dauerbetrieb geeignet ist. Ich lasse mich überraschen, wie lange sich der Neustart diesmal rauszögern lässt. Etwas positives hatte es trotzdem: XP läuft wenigstens so stabil, dass es nicht abstürz,t auch wenn es mit der Zeit einfach zu langsam wird (meine maximale Uptime am Laptop waren bis jetzt rund 15 Tage ohne Neustart)...

   



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