Liebesgrüße aus Moskau…
dieses Mal jedoch nicht von James Bond, sondern vom wohl erfolgreichsten Spiel das es je gab: Tetris
Eine BBC Dokumentation mit der Geschichte des Spieleklassikers, wer etwas mehr als 40 Minuten seines Lebens entbehren kann, sollte es sich echt nicht entgehen lassen:
Review: Homeserver auf der Basis von Windows XP
Anforderungen:
Auf der Suche nach einer zentralen Ablagestelle für alle meine Daten und Backups, die jedoch möglichst günstig, aber auch zukunftssicher sein sollte, kamen zu Beginn mehrere Möglichkeiten in Betracht: Externe Festplatte, NAS und der selbstgebaute Homeserver.
Die externe Festplatte konnte ich sehr schnell ausschließen, da es einfach nur unpraktisch ist, die Festplatte dauernd zwischen den verschiedenen PCs umstecken zu müssen. Außerdem ist es mehr als lästig, wenn man bei einem steigenden Datenvolumen (wovon ich ausgehe / ausging) mehrere externe Festplatten hat, und vor jeder Benutzung darüber nachdenken muss, welche Platte man nun anzustecken hat.
Somit musste ich mich "nur noch" zwischen einem fertigen NAS und einem selbstgebauten NAS entscheiden. Hier die aus meiner Sicht jeweiligen Vor- und Nachteile der beiden "Kontrahenten":
NAS:
+ Plug&Play, kein Einrichten nötig, sehr geringer Zeitaufwand
+ niedriger Stromverbrauch
+ geringe Lautstärke
- Preis bei akzeptabler Gigabit Performance sehr hoch
- schlechte Erweiterbarkeit, sowohl software- als auch hardwareseitig
Eigenbau NAS:
+ günstiger
+ hohe Flexibilität
+ einfache Erweiterbarkeit
- hoher Zeitaufwand / man muss sich in die Materie einarbeiten
- höherer Stromverbrauch
Da für mich die Kostenersparnis im Vordergrund stand und ich mich auch mal gerne längere Zeit mit Computern usw. beschäftige habe ich mich letzten Endes für den Eigenbau entschieden. Wem das jedoch zu viel ist, dem kann ich nur die Firma QNAP ans Herz legen, die sehr gute NAS Systeme herstellen, leider jedoch auch zu einem entsprechend hohen Preis.
Firefox ist der bekanntere Internet Explorer
Endlich hat es mein Lieblingsbrowser Nummer 1 geschafft. Firefox hat den Internet Explorer in der Nutzerstatistik, zumindest in Deutschland, abgehängt. Das zeigt die W3B Umfrage eines Hamburger Marktforschungsunternehmen. Der Trend war zwar schon länger absehbar, doch jetzt ist es "vollbracht". Firefox hat den Internet Explorer mit knapp einem Prozent vorsprung "abgehängt". Eine beeindruckende Leistung, wenn man bedenkt, dass der Internet Explorer auf praktisch jedem PC bereits installiert ist.
Hier die Auswertung im Detail:

Windows Media Center deaktivieren (Windows 7)
Auch wenn der Media Center von Windows 7 an sich eine ganz schöne Sache ist, so ist er doch recht störend, wenn man ihn nicht benuzten möchte. Denn wenn man statt dem Windows Media Center beispielsweise XBMC mit einer Windows Media Fernbedienung nutzen möchte, so funkt der Mediacenter dauernd dazwischen. Da ich das als störend empfand, habe ich nach einer möglichkeit gesucht diesen zu deaktivieren. Musste man bei Windows Vista noch in der Registry basteln, stellt Windows 7 jetzt eine Funktion bereit ihn schnell und einfach zu deaktivieren.
Windows 7 – Ein Kurztest
Seit gestern Abend läuft auf meinem Desktoprechner statt Windows XP Professional Sp3X86 das neue Windows 7 Professional in der 64 Bit Version. Auf den ersten Blick sieht es ganz nett aus und es sind keine Performanceeinbrüche im Vergleich zu XP spürbar. Einen direkten Vergleich zum Vorgänger Vista habe ich nicht, da ich Vista nie wirklich intensiv genutzt habe. Hier mal noch ein paar Notizen / Bemerkungen zu Win 7 von meiner Seite aus:
Aussehen / Optik:
Das Aussehen ist meiner Meinung nach stark an Vista angelehnt, was aber nicht schlecht ist. Mir persönlich gefällt es sehr gut (z.B. auch Aero), auch wenn ich mit dem XP Design auch noch längere Zeit klargekommen wäre. Praktisch sind vor allem die Gadgets von Windows 7, die eine schnelle Übersicht über das System und andere Sachen (z.B. Feeds) liefern.
Performance:
Rein subjektiv betrachtet sind keinerlei Performanceeinbusen gegenüber XP spürbar. Schaue ich mir allerdings die Arbeitsspeicherauslastung im Taskmanager an wird deutlich, dass Win 7 doch um einiges ressourcenhungriger ist als XP - eine Auslastung des Arbeitsspeichers von 1,5 - 2 GByte sind im Officebetrieb bei mir "normal", bei XP waren es ca. 1 Gbyte. Um eine Arbeitsspeicheraufrüstung von 3 auf 6 GByte werde ich deshalb wohl auf Dauer nicht herumkommen, was aber bei den aktuellen Preisen kein Problem sein sollte. Die Spieleperformance konnte ich bis dato noch nicht testen, werde ich aber noch nachreichen.
Kompatibilität:
Nach der Installation von Windows 7 wurde sämtliche Hardware automatisch erkannt - lediglich den Soundtreiber von Realtek musste ich nachinstalliern. Hier war zwar kein Win 7 Treiber verfügbar, jedoch funktionierte der Windows Vista Treiber problemlos. Auch sämtliche anderen Programme funktionieren problemlos unter Windows 7 - lediglich das alte ICQ 5.1 musste abdanken - statt dessen wird jetzt QIP genutzt. Selbst mein alter Laserdrucker (HP Laserjet 4050N) lies sich reibungslos installieren und funktioniert 1A.
So, dass wars soweit mit den ersten Eindrücke von Windows 7. Alles in allem bin ich positiv überrascht und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit werde ich Windows 7 denke ich nicht mehr missen wollen.
vi – Ein Editor für Linux
Hier eine kleine Einführung, die die grundlegensten Funktion des vi Editor für Linux erklärt
vi Dateiname
öffnet eine Textdatei
In vi gibt es drei verschiedene Modi:
# Befehlsmodus
# Eingabemodus
# "Letzte-Zeile-Modus"
Der Befehlsmodus ist der Standardmodus in vi, um zu ihm zurückzuwechseln reicht das Drücken der "ESC" - Taste.
Befehle für den Befehlsmodus sind:
x --> löscht ein Zeichen
u --> undo
#dd --> löscht # Zeilen
#yy --> kopiert # Zeilen
p --> fügt kopierte Zeilen unten an
Im Eingabemodus kann man den Inhalt der Datei ändern. Auch hierzu gibt es verschiedene Befehle:
i --> Zeichen an aktueller Stelle einfügen
A --> Zeichen werden an das Ende der Zeile angehängt
C --> löscht die restlichen Zeichen der Zeile
o --> automischer Zeilenumbruch in die nächste Zeile
Mit
:
wechselt man vom Befehlsmodus in den "Letzte-Zeile-Modus". Dort gibt es dann weitere Befehle.
q! --> verlassen der Datei ohne zu speichern
w --> speichern der Datei
wq --> speichern der Datei & diese verlassen
%s/[String1]/[String2] --> ersetzt im Text [string1] durch [string2]
Neues aus der Politik zum Thema Computerspiele
... und dieses Mal sogar etwas positives. Da die Meldung auch noch aus Bayern kommt, hört sich das Ganze an wie ein modernes Märchen. Ist es aber nicht. In der letzten Woche fand im Bayrischen Landtag der erste "Parlamentarische Spieleabend" statt. Dazu eingeladen hatte der medienpolitische Sprecher der CSU-Fraktion Eberhard Sinner, unterstürtz wurde er von verschiedenen Vereinigungen und Instituionen wie z.B. der G.A.M.E. (Bundesverband der Entwickler von Computerspielen e.V.) oder dem BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.).
Meiner Meinung nach auf jedenfall ein Schritt in die richtige Richtung. Das ein solcher Schritt allerdings ausgerechnet aus Bayern kommt, damit hätte ich als letztes gerechnet.
(via)
Danke an dieser Stelle auch an MCkuebi für den Hinweis auf diesen Artikel.
Von weiteren Internetsperren und ausrangierten Polizeidienstwaffen…
Der CDU-Politiker Thomas Strobl will unter Umständen auch den Zugang zu gewalthaltigen Spielen – die auch als Killerspiele bezeichnet werden – im Internet sperren lassen.
“Wir prüfen das ernsthaft“, sagte Strobl der Tageszeitung. Seine Partei wolle nach dem Amoklauf in Winnenden im März 2009 “nicht zur Tagesordnung” übergehen. “Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein.”
(via)
Schön, dass die Politker mal wieder allen Kritiker recht gegeben haben, die schon vor der Verabschiedung des Gesetzes gesagt haben, dass dem Verbot von Kinderpornographie der ersten Zensur im Internet weitere Verbote folgen werden. Schön auch das im gleichen Atemzug angekündigt wird, dass ausrangierte Dienstwaffen der Polizei verkauft werden sollen. Wer den Fehler im System findet, bekommt einen Keks!
Das Mysterium LAN Party
Für alle die noch nie auf einer LAN Party waren und das Ganze geschehen bis jetzt nur aus Erzählungen und den Medien kennen (Stichwort Killerspiele) hier einmal der normale Ablauf einer LAN Party::
1. LAN Partys finden prinzipiell nachts statt.
2. 1/4 der Zeit wird mit dem Einrichten der LAN Verbindung verbracht.
3. Währenddessen verbringt der eine Teil seine Zeit mit Singleplayer Spielen, der Rest regt sich über das nicht funktionierende Internet auf.
4. Steht die LAN Verbindung bei allen, beginnen die ersten Diskussionen welches Spiel gespielt werden soll. Prinzipiell lässt sich KEIN Spiel finden, dass jeder spielen möchte.
5. Frustriert beginnen ein Paar irgendein Multiplayer Spiel zu spielen. Der größte Teil muss dieses Spiel allerdings erst noch installieren.
6. Wenn schließlich alle das Spiel auf dem PC installiert haben, und es alles geschafft haben auf den Server zu connecten (dauert zwischen 10 Sekunden und 3 Stunden), haben die ersten schon keine Lust mehr auf das Spiel
7. So geht es den ganzen Abend weiter, bis schließlich alle frustriert (wieder) irgendwelche (langweiligen) Singleplayer Spiele spielen, Musik hören oder schlafen
8. Am nächsten Morgen gehen alle total übermüdet nach Hause und erzählen jedem der es wissen will (und dem Rest wahrscheinlich auch) wie genial die LAN doch war und was man alles verpasst hat.
Windows XP im Dauerbetrieb
Zur Zeit läuft auf meinem Homeserver noch Windows XP Prof. SP3. Allerdings werde ich wohl auf einen Umstieg auf eine Server Edition von Windows (später dann evt. auch mal eine Linux Distribution) nicht verzichten können. Denn nach 7 Tagen und 2 Stunden Uptime war Schluss - keine wirklich lange Zeit für einen Server. Kleinere Arbeiten über Remote wurden zum Stundenakt, eigentlich klar das eine solche Standardversion nicht für den Dauerbetrieb geeignet ist. Ich lasse mich überraschen, wie lange sich der Neustart diesmal rauszögern lässt. Etwas positives hatte es trotzdem: XP läuft wenigstens so stabil, dass es nicht abstürz,t auch wenn es mit der Zeit einfach zu langsam wird (meine maximale Uptime am Laptop waren bis jetzt rund 15 Tage ohne Neustart)...


